• Das Homeoffice richtig einrichten

Das Homeoffice richtig einrichten

07.10.2020

Aufgrund des Coronavirus wurde das Homeoffice für viele eher unfreiwillig zur Realität. Die Gestaltung und Einrichtung des Heimbüros sind dabei entscheidend.

Der Esstisch wird der Aufgabe einfach nicht gerecht, als Heimbüro zu dienen. Ein Büro muss her, ob man nun von zu Hause aus für das Geschäft arbeitet oder seine privaten Angelegenheiten angeht und organisiert. Der «Bürokram» braucht seinen eigenen Raum, am besten mit Tür, die man nach getaner Arbeit auch guten Gewissens hinter sich schliessen kann. Hier ein paar Tipps und Denkanstösse, worauf man bei der Einrichtung des Homeoffice achten sollte.

Der richtige Ort
Hat man die Möglichkeit, einen separaten Raum zum Heimbüro zu machen, dann ist das sicher die luxuriöseste Variante. Doch auch in Nischen, breiten Fluren oder frech geschnittenen Räumen lässt sich problemlos ein Arbeitsbereich einrichten. Umso wichtiger ist hier ein Schrank oder ein Schubladencontainer. Gerade in offenen Räumen darf – und soll – die Arbeit nicht liegen gelassen werden, sondern aus dem Blickfeld verschwinden dürfen. Schliesslich haben wir auch einmal Feierabend.

Individuelle Gestaltung
Das Büro in den eigenen vier Wänden lässt sich individuell gestalten, seiner Kreativität kann man hier freien Lauf lassen. Eine schöne Wandfarbe setzt einen farblichen Akzent, passende Bilder, Pflanzen und Accessoires verwandeln jedes Büro in eine persönliche Wohlfühloase. Erlaubt ist, was Freude macht und bei der Arbeit unterstützt. Schliesslich soll man sich doch auch gerne im Büro aufhalten.

Das geeignete Mobiliar
Ein guter Bürostuhl, ein grosszügiger Arbeitstisch mit den Mindestmassen 160 mal 90 Zentimeter und eine geeignete Büroleuchte sind wichtige Anschaffungen, um effizient und konzentriert arbeiten zu können. Passender Stauraum sollte auch eingeplant werden. Hier sollte man sich überlegen, mit welchen Ablagen wie Ordnern oder Hängemappen man arbeiten möchte und wie viel Platz dafür benötigt wird.

Verschiedene Nutzer
Mal Ort für die Steuererklärung, mal Bastelstube, mal Gästezimmer. Das Homeoffice-Zimmer hat oft viele Gesichter – und ebenso viele Nutzer. Wenn man sich vorher über die unterschiedlichen Nutzungsformen klar wird, geht man späteren Konflikten aus dem Weg. Ausserdem lohnt es sich, jedem Nutzer sein Reich – oder zumindest ein, zwei Regale im Schrank – zuzugestehen. Bei verschiedenen Nutzern ist es umso wichtiger, dass die Büromöbel einfach und schnell auf den arbeitenden Menschen einstellbar sind. Dies ist bei höhenverstellbaren Tischen und Bürostühlen mit Automatik-Einstellung der Fall.

Was steht wo?
Tageslicht ist wichtig. Gerade wer länger im Heimbüro arbeitet, sollte nicht darauf verzichten müssen. Der Schreibtisch wird am besten so platziert, dass die Blickrichtung parallel zum Fenster verläuft. Häufig genutzte Arbeitsutensilien sollen auf dem Tisch ihren Platz finden, alles andere kann man getrost wegräumen – der Übersicht zuliebe. Wichtige und oft gebrauchte Ordner und Dokumente sollten ebenfalls einfach und rasch zugänglich sein.

Ergonomie im Homeoffice
Natürlich sollte auch die Gesundheit im Homeoffice nicht zu kurz kommen. Ein ergonomischer Bürostuhl lässt sich individuell einstellen. Ein höhenverstellbarer Tisch sorgt für die so wichtige Bewegung am Arbeitsplatz und entlastet bei regelmässiger Benutzung Wirbelsäule und Bandscheiben. Eine geeignete Büroleuchte schafft optimale Lichtverhältnisse und schont die Augen. Eine ergonomische Maus und Tastatur, Stehunterlagen wie Schaumstoffmatten oder Stehboards, ja auch Stehhilfen sorgen zusätzlich für eine natürliche und gesunde Haltung am Schreibtisch. Damit das Projekt «unser eigenes Homeoffice» auf Anhieb gelingt, empfiehlt sich die Beratung bei einer Fachperson.

Nadja Sternik-Mäder, Geschäftsführerin Joma Trading AG in Aadorf